Auf meinem Kopf: Der Stetson Traveller – und Tipps für den Fall, wenn der Hut nass wird

Geduld ist Euer Freund. Einen Großteil der Nässe könnt Ihr mit einem sauberen Tuch abnehmen.Geduld ist Euer Freund. Einen Großteil der Nässe könnt Ihr mit einem sauberen Tuch abnehmen. Fotos: Nico Lindner

Der Waldspaziergang war dann doch länger als gedacht, der Schauer überraschend? Auch wenn es schneit: Gerade in Herbst und Winter seid Ihr als Hutträger nicht davor gefeit, Euch mit dem Thema Nässe auseinanderzusetzen.

Die Krempe ist durchtränkt. Aber: Trotzdem hat das Filz mich vor dem Regen geschützt.

Die Krempe ist durchtränkt. Aber: Trotzdem hat das Filz mich vor dem Regen geschützt.

Was dann? Wie wird Euer Hut oder Eure Cap trocken? Folgende Tipps gebe ich Euch aus meiner bisherigen Hut-Laufbahn mit auf den Weg – und stelle Euch im Anschluss auf YouTube den Stetson Traveller in Videoform vor – meinen Hut der Wahl für Herbst und Winter.

Tipps für die Pflege von nassen Hüten und Caps

Sollte Eure herbstliche Kopfbedeckung nass sein, ist das kein Beinbruch. Gerade Modelle, die für das Jahresende gedacht sind, besitzen einen robusten Charakter. Allerdings verzeihen auch sie nicht jeden Fehler.

  1. Keine Heizung: Löscht den Gedanken, Hut oder Cap auf diese Weise zu trocknen. Ich habe äußerst schlechte Erfahrung damit gemacht, wie sich zu das auf Stoff auswirkt. Etwa auf den eines nassen Kuscheltiers. Eine mögliche Folge: Brandlöcher.
  2. Ein trockenes Tuch: Nehmt Euch beispielsweise ein fusselfreies Geschirrhandtuch aus Baumwolle zur Hand. Dann folgt das …
  3. Tupfen: Nutzt das Tuch jetzt, um damit Stück für Stück Feuchtigkeit aus dem Hut aufzunehmen.
  4. Clean & safe: Sucht Euch im Anschluss einen sauberen Lagerplatz. Falls nötig, dient ein sauberes Handtuch als Unterlage für Euren Hut.
  5. Verkehrt herum: Bei manchen Hutmodellen wie diesem Stetson Traveller macht es Sinn, ihn für die Trockung auf der Hutspitze zu lagen.

    Verkehrt herum: Bei manchen Hutmodellen wie diesem Stetson Traveller macht es Sinn, ihn für die Trockung auf der Hutspitze zu lagen.

    Auf dem Kopf: Im Falle meines Stetson Traveller drehe ich ihn dafür auf den Hutkopf. Das unterstützt die Form.

  6. Übt Euch nun in Geduld. Sollte tatsächlich Dreck, etwa Sand, auf dem Hut zu sehen sein, wartet. Entfernt ihn erst, wenn der Hut trocken ist. Dafür sind
    spezielle Hutbürsten hilfreich.

Mein Stetson Traveller im Porträt auf YouTube

Leer ist eine Stadt in Ostfriesland. Ich habe dort mehrere Jahre als Redakteur gearbeitet. Dort hat meine Leidenschaft für Hüte begonnen. Genauer: In Mariannes Hutsalon in der Leeraner Altstadt. Ich hatte das Geschäft und dessen Auslage bereits lange Zeit im Blick.

Als ich mich endlich getraut habe, den Kauf zu wagen, war mir erst einmal schlecht – ich hatte gerade über 130 Euro für einen Hut ausgegeben! Das Gefühl wich glücklicherweise schnell dem Stolz, ein ganz besonderes Kleidungsstück mein Eigen zu nennen. Bezahlt hat sich hier in jedem Fall, vor Ort einzukaufen. Marianne ist eine Händlerin, die langjährige Erfahrung besitzt und gut berät. Jeder kann Hut tragen, nur kann nicht jeder jeden Hut tragen.

Ich lade Euch ein, den Stetson Traveller in Bewegung anzuschauen. Bei einem Ausflug im Oldenburger Ofenerdiek seht Ihr ihn im Detail – unter anderem die schöne Form, die ich sehr gerne mag oder auch sein Lederband.

Ihr habt eine Frage? Auch für Lob und konstruktive Hinweise zum Video bin ich sehr dankbar!
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Best, Nic

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