Lelisa Halo ist mein Herbstkaffee

Lelisa Halo Kaffee von Coffee Circle

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Wenn der Sommer Abschied nimmt und sich langsam in sein Winterquartier zurückzieht, kommen die kälteren Tage. Tage, die sich zu Beginn nicht wirklich entscheiden können. Erst ist es morgens kühl – ich hole die Winterjacke hervor. In der Mittagspause schwitze ich dann unter meiner herbstlich warm gefütterten Mütze und verdamme die gute Isolierung meiner Jacke. Abends dann ist erneut so frisch, dass ich es auf der Rückfahrt bereue, das Autofenster zu lange unten zu lassen. Weil ich annehme: Die Sonne hat das Innere meines Wagens so sehr aufgeheizt, dass es auch die Außentemperaturen weiter gut mit mir meinen.

Fair gehandelt & aus Äthiopien

Kaffeetechnisch duftet Herbst 2015 für mich nach Lelisa Halo (*), einer der jüngsten Sorten im Regal von Coffee Circle aus Berlin, meinen Lieblings-Kaffeedealern. Der fair gehandelte Feinschmecker-Kaffee kostet aktuell knapp 18 Euro pro Pfund und ist daher eine Investition für bewusste Genussmomente.

„Einmal ohne alles!“

Hario Canister Coffee Circle
Erlaubt, größere Mengen vorzumahlen –
die Kaffeemühle Hario Canister. Fotos: Nico Lindner

Schwarz zeigt er seinen Geschmack unverfälscht: Mein Herbstkaffee „Lelisa Halo“ erinnert mich an süßliche, aber dennoch leicht herbe Äpfel. Ich empfehle, ihn ohne Milch zu trinken, da sonst viel von seinem milden und fruchtigen Aroma verloren geht. Zubereitet habe ich auf zweierlei Weise: In meiner AeroPress und schließlich in der Filtermaschine. Punktetechnisch sehe ich letztere vorne. Vielleicht, weil das frisch gemahlene Pulver dann noch mehr Zeit hat, den Geschmack abzugeben.

Fürs Mahlen das Werkzeug meiner Wahl: Die Hario Canister Kaffeemühle, ebenfalls zum Test bereitgestellt. Die Optik ist charmant: Der untere Bereich aus Glas erinnert mich an ein Weckglas – so funktioniert auch der Verschluss. Für den oberen Teil ist bronzefarbenes Metall genutzt worden. Ihr Fassungsvermögen erlaubt es mir, auf Vorrat zu mahlen. Bin ich damit beschäftigt, sorgt der Gummisockel für einen guten Stand. Wozu die nicht wirklich hochwertige Plastikkappe sein soll, die über das Mahlwerk gestülpt werden kann, weiß ich allerdings bis heute noch nicht.

Genussmonate

Selbst wenn mir der Herbst wettertechnisch suspekt sein mag: Die Welt der Gerüche und Geschmäcker, die mir diese Jahreszeit gibt, genieße ich. Kürbisstuten beispielsweise mag ich sehr gern. Äpfel oder auch Pflaumen, die reif eine ganz bestimmte Duftnote verströmen, vor allem dann, wenn die Fruchtschale erst einmal geöffnet ist. Herbstblätter, die zu Humus werden, nachdem sie noch einmal in den schönsten Farben geleuchtet haben und dabei ebenfalls typisch duften. Waldboden, der ganz bestimmt riecht, wenn die erste Kälte verschwunden ist und die Bodenfeuchtigkeit langsam auf Baumrinden, Geäst und Moos verdunstet. Und eben einen besonderen Kaffee.

Und, was zeichnet für Euch einen schönen Herbsttag aus?

Bis dahin,
Nic


Tipps


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