Kackkatzen, where art thou?

Katze versteckt sich hinter einem Zaun.

Ein bisschen vermisse ich sie schon. Diese putzigen Fellknäuel, die ab und an durch unseren Vorgarten gepirscht sind, um sich dann mit verkniffenem Gesichtsausdruck in einem selbstgegrabenen Erdloch zu verschanzen und zu drücken. Kräftig zu drücken, damit ihr vormittäglicher Schmaus letztlich wieder in den Kreislauf der Natur zurückfindet.

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Macht seine Arbeit gut:
der Katzenschreck, gekauft
auf Amazon. Den passenden Link
findet Ihr im Artikel.
Fotos: Nico Lindner

Ihnen war gleich, ob ich mit meinem großen Sohnemann vielleicht genau dort einen Fußball suchen musste, wo sie ihr Geschäft verrichtet hatten. Katzen haben auch kein Feingefühl dafür, wie es ist, wenn du auf einer Decke auf dem Gras liegst und mit jedem falschen Windstoß eine ganz bestimmte Duftnote in deine Nase kriecht. Oder dein krabbelfähiges Baby alles in den Mund nimmt, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Oder entfernt an etwas Leckeres erinnert.

In Eile

Jetzt sehe ich sie nur noch kurz. Sie flitzen nämlich eher in der Regel durch unseren Garten, hetzen, möchte ich fast meinen. Parallel ist unser Vorgarten tretminenfrei. Ein ungewohntes Gefühl.

Es mag daran liegen, dass mein letzter Versuch in einer ganzen Reihe von Anläufen, die lieben Kackkatzen in eine andere Richtung zu bewegen, nämlich fort von uns, erfolgreich war. Statt Kaffeesatz oder Stinkeklumpen habe ich dann doch irgendwann mein Geld für die akustische Variante eines Stop-Schildes ausgegeben. Ultra-Schall für die Katze, die nicht verschwinden will* – gekauft auf Amazon.

Der Name lautet, wenn Ihr es ganz genau wissen wollt, „Frostfire schwarzer wasserfester Schädlings-Schreck“. Die Bedienungsanleitung für den „Pest Repeller“ liest sich ähnlich abenteuerlich. Aber es funktioniert. Ihr könnt – je nachdem, wer Euren Garten gerade verminen will – die Frequenz auf Katzen oder Hunde abstimmen, wahlweise auf andere Wesen. Nachbarn beziehungsweise Menschen sind nicht vermerkt – nur, falls Ihr solche Herausforderungen wuppen müsst.

Saft aus der Wand

Katzenschreck wird mit Sonnenlicht gespeist.
Solarzellen versorgen den Pest-Repeller
mit zusätzlichem Strom. Parallel könnt Ihr
ihn an die Stromdose setzen.

Wer mag, lädt das Gerät an der Steckdose auf und verlässt sich im Anschluss darauf, dass die Solarzellen im oberen Bereich des Geräts für weiteren Saft sorgen. Die sicherste Variante wäre freilich, gleich eine dauerhafte Stromleitung zu verlegen.

Ich habe mich für die erste Methode entschieden. Einziges Manko: Ich habe den Eindruck, dass die Ladefähigkeit mit der Zeit ein wenig nachlässt. Umso öfter muss ich das Gerät zur der Steckdose tragen und füttern. Möglich, dass ich den Hersteller dazu noch einmal befrage.

Fakt aber: Der „Pest Repeller“ funktioniert. Beinahe hätte ich kurz darauf ein weiteres Gerät gekauft. Die Katzen hatten sich nämlich für einen gewissen Zeitraum dazu entschieden, alternativ direkt vor unserem Haus unter einen der Büsche zu ködeln.

Kommt nur wieder, liebe Kackkatzen. Jetzt bin ich gerüstet.

Beste Grüße,
Nic

 

P.S. Nur, um es klarzustellen: Ich mag Katzen. Ich streichle sie sogar. Bei Exemplaren, die in unseren Vorgarten kacken, hört der Spaß aber auf.

*Affiliate-Link

2 Kommentare

  1. Hallo,
    Wie ich sehe hast du den selben repeller wie ich.
    Ich bin ebenfalls sehr begeistert.
    Nun habe ich leider beim Frühjahrs putz die Bedienungsanleitung weg geschmissen.
    Wäre es möglich das du mir ne Kopie der Anleitung per Email schickst?

    1. Hi Michael,

      sorry, die habe ich mittlerweile bereits weggeschmissen. So wie den Repeller auch – die Membran hat den Geist aufgegeben. Nun suche ich aktuell nach Alternativen.

      Beste Grüße & Danke für deinen Besuch auf meinem Blog!

      Nic

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