„Vaterfreuden“ für meinen Väterabend

Amazon Instant Video: Matthias Schweighöfer sucht als Felix den Sinn seines Lebens

Ich lande bei Matthias Schweighöfer und „Vaterfreuden“.

Samstagabend, Meine Lady ist bei gemeinsamen Freunden, unsere beiden Söhne Jesse und Maxi poofen. Perfekt, um endlich einmal Amazon Instant Video auszuprobieren. Einen echten Männerfilm anschauen. Das Bier ist kühl, der Salat mit Hähnchen hat geschmeckt, es geht los.

Sicher, kein wahrer Männerfilm, keine Action, kein Horror. Aber: Ich mag diesen Schauspieler halt gerne – er ist für mich eine der sympathischsten Ausgaben von Mann für den deutschen Film.

Die Story? Ich lese keine Texte, die mir eine Art Inhaltsangabe vermitteln, auch lasse ich den Trailer links liegen. Bei beiden habe ich die Erfahrung gemacht, dass sie mir zu viel verraten. Was ich weiß: Es ist eine Komödie – und die, die ich bislang mit Schweighöfer gesehen habe, gefielen mir. Heute Abend habe ich Lust darauf zu lachen.

Kurzweilig und mit Herz

Den Kern der Story will ich nach dem Schauen hier preisgeben: Der junge Mann Felix verliert durch einen irrwitzigen Zufall seine Fähigkeit, Kinder zu zeugen.

Wenn Ihr Euch entscheidet, „Vaterfreuden“ zu schauen, freut Euch auf einen kurzweiligen Film. Sicher, der Streifen ist vorhersehbar geplant, stellt trotzdem aber amüsantes Popcorn-Kino dar. Er hat außerdem mein Herz berührt: Indem er mir in mehreren Szenen noch einmal klar gemacht hat, wie sehr ich es liebe, Papa zu sein.

Unnötige Produkt-Platzierungen

Eines hätte sich Matthias Schweighöfer sparen können: Product-Placement-Inhalte, die überhand nehmen. Der Mercedes der Angebeteten, die natürlich bei Sky arbeitet, ist einer der neuesten. Wenn sich Felix als Journalist ausgibt, dann natürlich für die GQ. Wenn neue Ausrüstung fürs Kinderzimmer benötigt wird, stammt es offensichtlich von „Baby Markt“.

Muss das heutzutage sein? Die Story verliert nicht dadurch, dass die oben genannten Marken verfremdet oder ganz weggelassen werden. Im Gegenteil, mich hat das Placement irritiert, weil es doch schon sehr massiv in den Vordergrund tritt.

Sei’s drum: Am Wert des Films hat es für mich nichts geändert. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, trotz der Vorhersehbarkeiten, trotz mancher Szenen, die man hätte kürzen oder weglassen können.

Amazon Instant Video: Versuch macht Lust auf mehr

Zu Amazon Instant Video selbst: „Vaterfreuden“ war für mich die Premiere, diesen Dienst auszuprobieren. Wenn es um Internetfilme ging, habe ich bis dato nur Google Play genutzt. Fazit der Nutzung: Problemlose Kaufabwicklung, eindeutiges Nutzerinterface, gute Streaming-Qualität. Gerne wieder!

Es gibt zwei Modelle: Entweder kauft Ihr wie ich einen Einzeltitel (in diesem Fall für knapp 3 Euro) oder bucht eine Pauschale, über die die Anzahl der Filme dann nahezu unbegrenzt ist. Wenn ich es mir recht überlege, werden meine Frau früher oder später ebenfalls dort landen: Da wir es mögen, Filme bei Bedarf auch am nächsten Tag zu schauen, nehmen wir oft bislang Google Play in Anspruch. Dies wäre nun noch günstiger bei Amazon möglich.

49 Euro zahle ich im Jahr, das sind pro Monat etwas über 4 Euro. Für diesen Beitrag bekomme ich bei der Videothek der Suchmaschine gerade mal einen Film. Amazon bietet für diesen Preis die Serien- und Film-Flatrate an.

Ihr wollt den Dienst selbst ausprobieren? Dann klickt auf das Banner links. Hier habt Ihr die Option, eine Probe-Mitgliedschaft abzuschließen.

Ihr tut damit übrigens auch meinem Blog etwas Gutes, wenn Ihr über die Suchmaske auf der rechten Seite nach Filmen oder Produkten auf Amazon.de sucht. Ich werde als Amazon-Partner mit einem Bruchteil an den Erlösen beteiligt. An Eurer gewohnten Einkaufserfahrung bei Amazon ändert sich nichts – wohl aber fördert Ihr weitere solcher Filmtests wie diesen. Das würde mich sehr freuen.

Ihr habt diesen Film ebenfalls gesehen? Dann bin ich auf Eure Kommentare gespannt.

Eine Bitte habe ich aber: Postet keine Spoiler oder Beiträge zu den witzigsten Szenen – damit verderbt Ihr anderen, die den Streifen noch sehen wollen, den Spaß. Danke für Euer Verständnis.

Beste Grüße,

Nic

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