Das Unwirkliche rückt näher

Strandurlaub

Relativ bald werde ich mit unserem großen Sohnemann Maximilian an die Ostsee fahren. Wie ich Euch bereits berichtet habe, stocken wir dort während einer Rehabilitation vor allem die Reserven für unsere Gesundheit auf.

Jeder Winter ist nervenaufreibend, da bei unserem Großen mit seinem frühkindlichen Asthma eine normale Erkältung zur Bronchitis werden kann. Oder eine Lungenentzündung, wie wir es vor mittlerweile drei Jahren erlebt haben.

In guten Händen

Aber hinfort mit diesen Bildern! Ich freue mich auf vier Wochen Auszeit, in denen wir den Fokus auf die Linderung von Asthma, Allergien und Co. legen.

Wie der Ablauf genau sein wird, kann ich Euch noch nicht einmal sagen. Was mich beruhigt: Maxis und meine Behandlungen sind aufeinander abgestimmt, außerdem gibt es vor Ort eine erfahrene Kinderbetreuung, sollte ich einmal selbst Ruhe brauchen.

Füße im Sand
Verrinnt die Zeit wie Sand zwischen den Zehen?
Wir lassen alles in Ruhe auf uns zukommen. Foto: Pixabay

Ich freue mich auf Strandspaziergänge, darauf, meinen Sohn auf noch intensivere Art kennenzulernen, als dies im oft sehr schnelllebigen Familientag der Fall ist. Toi, toi, toi – derzeit hat Maxi keine Erkältung und ist gut drauf. Möge dies auch kurz vor der Reha als auch vor Ort der Fall sein.

Falls dem nicht so sein sollte und mein Großer sich erkältet, habe ich das passende Repertoire an Medikamenten und gute Ärzte an meiner Seite. Verrückt machen will ich mich nicht. Auch nicht dadurch, in diesen vier Wochen nicht zu wissen, was ich mit mir anfangen soll. Ich werde zwei oder drei Bücher mitnehmen, eventuell meinen Laptop.

Gesundheit steht an erster Stelle

Möglicherweise nehme ich auch an einem der Abende via Skype an unserer Rollenspielrunde teil. Vom Freundeskreis aus treffe ich mich in einer festen Gruppe, um am Wohnzimmertisch auf Abenteuertour zu gehen. Eventuell – wenn es denn die Internetverbindung vor Ort zulässt. Und ich mich fit genug dafür fühle, teilzunehmen. Verrückt machen möchte ich mich nicht.

Meine Überlegung ist, in dieser Zeit auch wirklich nur das zu machen, zu dem ich Lust habe. Es werden vier Wochen sein, die der Prävention und Behandlung, zum Teil auch der Erholung dienen.

Wie geschrieben, noch ist diese Reha etwas Unwirkliches, nicht Greifbares.
Etwas weiß ich aber ganz genau: Maximilian, ich freue mich sehr auf unsere gemeinsame Zeit.

Beste Grüße,

dein Papa

6 Kommentare

  1. hallo nico..
    ich kann deine aufregung nachvollziehen.. auch ich habe asthma und durfte zur reha für 6 wochen nach NORDERNEY.. das war so wunderschön, aber auch von trennungsschmerz geprägt, weil ich meine damals 3jährige tochter nicht mitnehmen konnte..
    ihr fahrt zusammen – du hast die einmalige chance, mit deinem kind eine außergewöhnliche zeit zu verbringen.. sowas schweißt zusammen !
    ich wünsche euch alles gute, genießt die zeit, nutzt die REHA und kommt frisch und fit wieder nach hause..
    liebste grüße – mama eva

    1. Hi Nunu, Danke für deinen Besuch und deine lieben Worte. Ich bin bereits sehr gespannt. Wie geschrieben: Auch jetzt wirkt das Ganze noch so … fern und unwirklich. Auch dir alles Gute! Grüße, Nic

    1. Salute, Sascha, auch dir vielen Dank. Verrückt – drei Nominierungen in kurzer Zeit. Ich komme gar nicht hinterher, die Beiträge zu moderieren 🙂 Ulrike, die mich u.a. auch nominiert hatte, hatte ich dir Info bereits gegeben: Ich werde einen Post zum Thema veröffentlichen, in dem ich auch dich nenne. Danke für den Zuspruch! Grüße, Nic

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