Liebe Kackkatzen!

Streifende Katze

Ich habe da einen Verdacht. Nicht nur, dass Ihr unter einer Decke beziehungsweise unter unserer Hecke steckt. Nein – ihr macht Euch über mich lustig.

Erst lasst Ihr Euch nicht blicken, wenn ich meine Wasserpistolen geladen habe. Wie gerne hätte ich mich persönlich bei Euch dafür bedankt, dass Ihr regelmäßig Eure Haufen in unserem Beet hinterlasst.

Skeptische Katze
Was bitte macht der Mensch da vorne wieder?
Egal. Ignorieren, weitermachen.
Foto: thephilippena, Pixabay.com

Nein, ihr würdigt auch noch nicht einmal den neuen Rindenmulch, der durch seinen frischen Geruch in allen Katzen den Wunsch erwecken soll, um das wunderbare Blumenbeet doch bitte einen großen Bogen zu machen.

Apropos Bogen: Im besonders hohen habe ich vor wenigen Tagen ein wahres „Wundermittel“ im Beet verteilt. Ich hatte es aus unserer lokalen Raiffeisengenossenschaft besorgt. Ein, so der Mann hinter der Theke, “… wetterresistentes Mittel, das auch einen Regenguss aushält.” Wieder sollten Euren Geruchssinne gefordert werden.

Sinn des wackelpuddingartigen Materials: Euch davon abzuhalten, Euch mitsamt Katzenzeitung und Katzenhintern über unser Beet zu hängen und dort erneut für eine übelriechende Hinterlassenschaft zu sorgen.

Zwischen Beet und Pflanze war wohl die Kantze, Pardon, Katze

Gleich am nächsten Morgen habe ich wieder zwei von Euren Haufen gefunden. Das Nachlegen von weiterem Gel hat ebenfalls nix geholfen. Heute war wieder ein Stinke-Ringel zwischen Apfelbaum und Bodendecker zu sehen.

Grinsende Katze
Was wir noch so vorhaben? Lass! Dich! Überraschen!
Grafik: OpenClips, Pixabay.com

Was nun, Jungs und Mädels? Ihr habt bereits in die Zeichenwelt meiner Kinder Einzug gehalten. Wenn ich das Knickbild von Maxi anschaue, heute liebevoll mit Oma gemalt, was sehe ich da? Ja, eine Katze! Mit geschlossenen Augen, hämisch grinsend!

Wasserpistolenfiasko folgt Rindenmulch-Märchenstunde folgt Duftklumpen-Disaster.

Liebe Pelzknäuel, ich mag Euch ja eigentlich. Auf dem Sofa meiner Eltern oder meiner Schwester. Aber nicht mit Eurem Hintern in unserem Beet.

Daher werde ich jetzt die nächste Wunderwaffe bestellen. Meine Bitte an Euch: Haltet einfach die Ohren offen, wenn ich mit dem Aufbau fertig bin. Das würde mir bereits genügen…

Kätzerische Grüße,
Nico

2 Kommentare

  1. Hihi, Katzen…. eigenartige Wesen…
    Wir haben selber eine, doch seit dem Einzug in´s Haus ist sie einfach verwandelt… manchmal liegt sie noch auf dem Sofa, aber das ist äußerst selten und nun bringt sie uns über Tag und Nacht verteilt manchmal bis zu acht Mäuse…. also die Anzahl kann ich manchmal nur schätzen, denn diese wundervollen *würg* Liebesbeweise *schüttel* sind ja nur selten in einem Stück….
    Im Sommer höre ich sie sogar damit Spielen und die armen Mäuse kämpfen um ihr Leben….
    Jaja, Lauf der Natur und so, ik weiß, aber ahhhh, ich muss es ja nicht toll finden.
    Gestern erst wieder nah ich einem Nachbarsjungen eine weg – er war schneller als wir zu Hause ankamen und kuschelte mir einem Katzenopfer und sagte immer „arme Mau arme Mau steh wieder auf..“ – da blieb der Einkauf im Auto und das Kind wurde erst mal vom toten Tier befreit….
    Eines weiß ich – das nächste Tier würde entweder ein Hamster oder ein Hund werden oder ein Goldfisch….

    Liebste Grüße
    JesSi

    1. Och, Mensch, der arme Kleine 🙁

      Mit Goldfischen habe ich so meine Erfahrung. Meine Schwester kam im Kleinkindesalter auf die Idee, meinen Fisch abzutrocknen. Er könne sich ja erkälten… Tja. Das Problem hatte er dann nicht mehr. Grüße, Nic

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