Es geht zur Rehabilitation an die Ostsee

Ostsee Strand
Kind Ostsee Rehabilitation
Mit viel Hoffnung verbunden: Welchen Erfolg
hat der Aufenthalt an der Ostsee?
Foto: peasonearth/Pixabay.com

Wenn mein großer Sohn Maximilian im Verlaufe eines Tages öfter hustet, kann ich das nicht mit einem Schulterzucken abtun. Will Maxi bei Regenwetter nach draußen, achte ich mit meiner Frau sehr darauf, dass er gut eingepackt ist.

Selbst, wenn Hochsommer ist und die Sonne draußen strahlt, haben wir immer ein Auge darauf, dass unser Großer sich nicht verkühlt oder zu lange mit verschwitzten Klamotten herumrennt. Verabredet sich Maxi mit Freunden, horchen wir vor, ob bei diesen alles im Lot ist. Sind sie komplett verschnupft, verschieben wir mitunter ein Treffen – damit sich Maxi nicht ansteckt.

Erkältungen oder auch Husten sind für uns mehr als kurzzeitige Begleiter. Wenn Ihr meinen „Über mich“-Bereich besucht habt, wisst Ihr vielleicht bereits, dass Maximilian eine gewisse Krankengeschichte hinter sich hat. Er hat frühkindliches Asthma und ist insbesondere für Atemwegserkrankungen empfänglich.

Gerade in den Wintermonaten prüfen wir daher genau, ob wir ausreichend Kortisonspray, Montelukast bronchienerweiterndes Salbutamol oder auch Kochsalzlösung für unseren Pari Boy Vernebler im Hause haben. Letztgenannten haben wir auf Rezept der Kinderärztin und mit nur einer kleinen Zuzahlung kaufen können.

Hoffnung auf eine bessere Gesundheit – dank Rehabilitation

Das Schöne: Anfang Herbst kommt nun ein weiterer Verbündeter hinzu, der hoffentlich noch viel weitreichender für Maxis Gesundheit förderlich sein wird: Es geht für vier Wochen zur Rehabilitation an die Ostsee. Im Juni hatte ich vielen Gedanken Taten folgen lassen und über die Deutsche Rentenversicherung einen Antrag auf Leistungen zur Rehabilitation gestellt.

Nicht nur für Maxi, sondern auch für mich. Neben diversen Allergien, die ich seit meiner Jugend habe, hat sich in jüngster Vergangenheit bei mir ebenfalls Asthma entwickelt. Insbesondere, wenn es draußen feuchtwarm ist oder ich mich anstrenge, schlägt mein Asthma an. Bekomme ich Husten, verschlimmert sich dieser ohne Behandlung mit hoher Wahrscheinlichkeit Richtung Bronchitis.

Dafür, dass die Antragstellung gut verlaufen ist, mache ich
mehrere Faktoren verantwortlich:

  • Maximilian und ich haben Bedarf
  • Dieser Bedarf wurde durch den Kinderarzt und meinen Hausarzt mit den entsprechenden Unterlagen untermauert
  • Unsere Krankenkasse, die hkk, hat uns bei der Antragstellung
    bei Rückfragen unterstützt und aufgeklärt
  • Alle Unterlagen gingen der Deutschen Rentenversicherung
    gemeinsam in einem Umschlag zu
  • Ich habe den Antrag wie eine Bewerbung behandelt. Entsprechend habe ich unseren Anträgen ein persönliches Anschreiben beigelegt, peinlich genau auf die Vollständigkeit und außerdem eine übersichtliche Präsentation geachtet.

Was wird uns dort erwarten?

Ostsee Strand
Mit Sicherheit werden Maxi und ich Strandspaziergänge machen.
Foto: enricostueber/Pixabay.com

Ich kann Euch noch gar nicht sagen, was uns im Ostseeheilbad bevorsteht: Der Gedanke tut aber gut, für vier Wochen komplett in einem anderem Rhythmus zu leben und die eigene Gesundheit in den Vordergrund zu stellen. Sehr schön: Meine Frau wird uns mit unserem Jüngsten Jesse ebenfalls eine Zeitlang begleiten. Damit sind wir nicht komplette vier Wochen voneinander getrennt. Sie haben sich eine Ferienwohnung gemietet.

Was erhoffe und wünsche ich mir durch unsere Ostsee-Reise?

  • Weitere Werkzeuge, um unseren Asthma-Erkrankungen vorzubeugen
  • Alternative Empfehlungen, wie wir im akuten Fall vorgehen
  • Ein höheres Bewusstsein für unsere Gesundheit
  • Eine besondere Zeit mit meinem Erstgeborenen und Zeit für mich

Eine Voruntersuchung, dann geht es los

Drückt uns bitte kräftig dafür die Daumen, dass sowohl Maxi als auch ich kurz vor der Reha gesund und munter sind. Erst dann geben unsere Ärzte ihr „Go!“ und wir machen uns auf den Weg. Ich bin aber guter Dinge. Sollte tatsächlich eine Erkältung kommen, sind wir durch unsere oben genannten Mittelchen gut gerüstet.

Liebend gerne würde ich mit meinem Sohn Maximilian aber in Zukunft noch viel weniger von ihnen nehmen müssen.

Beste Grüße & bleibt gesund,
Nico

 

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